Sonntag, 25. September 2016

Doppelte Elternzeit: Adé. Herrliches Herbswetter: Hallo / Unser Wochenende in Bildern vom 23. bis 25.09.2016

Die doppelte Elternzeit ging vergangene Woche zu Ende und dann kam da auch noch dieser goldene Spätherbst nach Berlin.

Das Wetter zwingt uns förmlich in den Garten: Einer von uns ist sogar fleißig. 
Charlotte Link hat übrigens eine Novelle geschrieben. Zumindest denke ich, dass das eine sein soll: Empfehlen kann ich sie allerdings eher nicht. 
Am Samstag bin ich die einzige Erwachsene im Haus: Das haben wir diese Woche ja schon ein bisschen geübt. (Ende der doppelten Elternzeit: Verweis Nummer 287) Wir lesen zum Beispiel Disney-Bücher aus den 90ern. 
Und am Samstag mache ich erstmals einen Ausflug mit beiden Kleinen: Juhu. 
Am Sonntag wollen wir es gemütlich angehen. 
Bis zum Kuchen passiert in erster Linie Haushaltskram: Deshalb keine Bilder. 
Am Nachmittag fahren wir in den Wald. 
Die Jungs gehen voran. 
Die Sonne zeigt sich. 
Und Abendlektüre gibt es auch noch. 
Und wie war Euer Wochenende so: Auch so begeistert vom Wetter??

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen
Sonntag, 18. September 2016

Kulturkaufhaus und Kommunalwahlen in Berlin / Unser Wochenende in Bildern vom 17.+18.09.2016

Unser normales samstägliches Kulturprogramm wollten wir dieses Mal zum ersten Mal zu Viert durchziehen. Beim Frühstück merkte der Sohn bereits an, dass er gerne ins Kaffeehaus möchte. Von wem er das wohl hat? 

Der erste Weg führte uns ins Kulturkaufhaus. Dort gibt es auch eine Kinderspielecke. 
Bei den Ratgebern liegt das Buch von Geborgen wachsen. Sehr lesenswert, ich habe es bereits an anderer Stelle empfohlen
Wir kaufen ein Kinderbuch: Es geht um Fahrzeuge. 
Mittags hängen wir im Kaffeehaus des Kulturhauses ab: Das geht auch zu Viert ganz gut. Nur für mehr Fotos hatten wir keine Kapazitäten mehr. 
Wieder zuhause machen wir es uns gemütlich. In wenigen Tagen endet unsere gemeinsame Elternzeit
Abends gibt es das weltbeste Milchprodukt. (Keine Werbung: Falls Ihr es ausprobieren wollt: Geht zu Netto!)
In Berlin sind am Sonntag wahlen. Wir gehen auch. Ich darf nur ein Kreuzchen machen. Sieht man mir gar nicht an, dass ich nicht alle drei machen darf, meint eine Wahlhelferin. Was sie wohl denkt, wie Ausländer 2016 aussehen sollen? Ich frage lieber nicht nach. Auch beim Abgeben des Stimmzettels kann man es kaum glauben, und fragt noch mal machen, ob ich denn dann EU-Bürgerin sei. 
Im Briefkasten lag diese Tage auch eine Postkarte von unserer lieben nach Schweden ausgewanderten Freundin. 
Immer ist mir noch ein bisschen nach flauschiger Literatur: dieses Mal Nora Roberts. Aber ich hab am Samstag auch das neue Buch von Katja Lange-Müller gekauft, das kommt als Nächstes. 
Mein Mädchen trägt heute die Jungsklamotten vom Bruder. 
Dafür trägt der große Bruder lila und freut sich über den Kuchen mit dem uns Freunde am Sonntagnachmittag besuchen.

Nun warten wir auf die endgültigen Ergebnisse der Berliner Wahl und auf den Lieferdienst der uns Sushi bringt.

Und wie habt ihr das erste herbstliche Wochenende so verbracht, oder ist bei Euch etwa noch Sommer?

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen
Donnerstag, 15. September 2016

Persönlich sind nicht nur Bilder

Eine junge Frau in Österreich hat ihre Eltern verklagt. Zu viele Bilder von ihr wurden online gestellt. Ein Kind ist sie gewesen, leicht bekleidet und keiner hat sie gefragt. Nett ist das nicht, und ihre Persönlichkeit wurde dabei verletzt. Klingt nachvollziehbar, das ihr das nicht gefällt und ist hier nachzulesen.

Auch ich zeige meine Kinder nicht von vorne. Zeige mal eine Hand, einen Anblick von hinten und niemals sind sie frontal von vorne zu sehen. Das mache ich weniger, weil ich Angst habe, dass sie mich verklagen, sondern eher weil es mir zu persönlich ist. Nicht jeder muss wissen, wie die Zwei aussehen.

Wir sind viele, die die Kinder nicht direkt zeigen und wenige, die hier eine Ausnahme machen. Es entspinnen sich schon heftige Diskussionen, warum die Kinder so geschützt werden müssen. 

Was ich allerdings nicht verstehe, warum gilt das nur für das Bild? Wenig Hemmungen scheinen in anderen Bereichen zu bestehen: Oft lese ich von Müttern, die arg von ihrem Kind genervt sind und das - bloggend unter Klarnamen - kundtun, höre von den Problemen kleiner Mädchen mit den Mitschülern, Liebeskummer von Teenagerjungs oder Ehegatten, die zu wenig helfen. Auch ist zu lesen darüber, wie Kinder schlafen, welche Bilder sie malen und wie ihre Verdauung grad ist. Ganz unter uns: So richtig nett ist das auch nicht. 

Ist ja alles legitim, man sollte nur vielleicht bedenken, dass jeder andere Grenzen hat, bevor man sich zu sehr abfeiert, weil man das Kind nur von hinten fotografiert. Oder was meint Ihr?